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Stadtverbandssitzung der CDU

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Geschrieben am 21.10.14 in Kategorie Allgemein, Mitgliederversammlungen
Vorstand SV Walldurn

Das Bild zeigt die neue Vorstandschaft des CDU Stadtverbandes gemeinsam mit Jan Inhoff, Dr. Mark Fraschka und Bgm Markus Günther

Im Anschluss an die Ortsverbandssitzung der Walldürner Höhe begrüßte Vorsitzender Steffen Ullmer zahlreiche Mitglieder des Walldürner Stadtverbandes zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen im Gasthaus „Linde“ in Gerolzahn. Ein besonderer Gruß galt unter anderem dem Leiter der CDU-Geschäftsstelle Jan Inhoff, dem persönlichen Referenten der Bundestagsabgeordneten Nina Warken, Dr. Mark Fraschka, dem Ortsverbandsvorsitzenden der Walldürner Höhe Uwe Berberich und den Stadträten.

Nach dem man an den kürzlich verstorbenen Werner Schell aus Gottersdorf erinnert hatte, berichtete der Vorsitzende über den zurückliegenden Wahlkampf. Noch einmal ging er auf die Problematik der Kandidatensuche ein, betonte aber auch, dass man sich mit dem Wahlergebnis sehen lassen konnte.

Vermutlich habe bei vielen Wählern die Diskussion um die unechte Teilortswahl noch gut im Gedächtnis gehaftet und sie hätten das Engagement der CDU durch ihre Stimme honoriert. Den Kandidaten sprach Ullmer seinen Dank aus. Nach dem Bericht des Schatzmeisters und der Bestätigung der ordentlichen Kassenführung durch die Kassenprüfer folgte später die einstimmige Entlastung.

Zuvor berichtete stellvertretend für den Fraktionsvorsitzenden Theo Staudenmaier der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bernd Müller aus dem Gemeinderat. Zunächst dankte er dem Stadtverband für die erfolgreiche Arbeit im Jahre 2013 und bei der Kommunalwahl 2014. Er bedauerte, dass man nach der kurzfristigen Absage einiger Kandidaten nicht mit vollständiger Liste antreten konnte. Trotzdem habe man die Sitzzahl halten können. Man sei zwar die stärkste Fraktion, habe aber nicht die Mehrheit. Die zu Anfang der letzten Legislaturperiode spürbare „einheitliche Front“ gegen die CDU scheine langsam zu bröckeln.

Angedachte innerstädtische Projekte auf der Agenda der CDU könnten jetzt auch die Zustimmung der anderen Fraktionen finden.

Bernd Müller gab auch einen Überblick über die Zusammensetzung der Ausschüsse und sprach die Stadtentwicklung in der Kernstadt und den Stadtteilen an. Der Erhalt der kleinen Schulen in den Stadtteilen sei dringend notwendig, um den Kindern kurze Wege für ihre schulische Zukunft zu geben. Für junge Familien müssen Bauflächen zur Verfügung gestellt werden.

Zum Thema Stadtsanierung führte er die Beispiele Schmalgasse, Sandgasse, Hauptstraße bis zur goldenen Rose an, aber auch die Straßenbeleuchtung, Feuerwehr, Friedhof und den See in Gottersdorf. Entscheidungen bei der Nibelungenhalle müssten getroffen werden. Für diese Maßnahmen brauche man Fördermittel, eine Aufgabe, die die Verwaltung bisher sehr gut gemeistert habe.

Bernd Müller hob hervor, dass seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Markus Günther kontinuierlich Schulden in Höhe von etwa vier Millionen Euro abgebaut worden seien, ohne dabei auf notwendige Investitionen zu verzichten, die auf zehn Millionen Euro angewachsen seien. Dies sei unter anderem auch der Verdienst von Markus Günther.

Nach einstimmiger Wahl von Geschäftsführer Jan Inhoff zum Wahlleiter und Uwe Berberich und Gerhard Berlin sen. zur Zählkommission erfolgte die Wahl des Vorstands durch Handzeichen. Vorsitzender wurde Steffen Ullmer, Stellvertreter sind Jürgen Miko und Anton Bopp, zum Schatzmeister und Internetbeauftragten wurden Fabian Berger und zum Schriftführer und Pressewart Marianne Miko bestimmt. Beisitzer sind Anne Berberich, Uwe Berberich, Theo Dörr, Bertram Günther, Christoph Mahler, Martin Meidel und Dennis Mosbacher.

Dr. Mark Fraschka brachte Grüße aus dem Bundestag und gratulierte dem neugewählten Vorstand. Fraschka, der seinen Einstieg in die politische Arbeit gefunden habe, lobte die sehr aktive Walldürner Junge Union. Er begrüßte auch die Initiative, dass JU-Mitglieder bis zu ihrem 30. Lebensjahr kostenlos Mitglieder in der CDU sein dürfen. Dadurch sei wichtige Vorarbeit für die zukünftige politische Arbeit geleistet und der Mitgliederbestand in der CDU aufgestockt.

Als sein Wirkungsfeld bezeichnete er vor allem die Organisation und Betreuung von Wahlkämpfen. Bereits jetzt begännen die Vorarbeiten für die Landtagswahl 2016.

Abschließend bedauerte er, dass Thomas Ulmer es nicht mehr in das EU-Parlament geschafft habe. Trotzdem müsse man zufrieden sein, dass es dem Wahlkreis gelang, drei CDU-Abgeordnete in den Bundestag zu entsenden.

Fabian Berger stellte die JU Walldürn vor, einen der fünf größten Ortsverbände im Landkreis. Die JU stelle zwei Mitglieder des Kreisvorstandes, Christoph Mahler als Beisitzer und Fabian Berger als Kreisgeschäftsführer. Er berichtete über die verschiedensten Unternehmungen der JU, darunter die Besichtigung der Firma Goldschmitt und der Johannes-Diakonie, eine Gesprächsrunde mit Thomas Ulmer auf der Walldürner Höhe und mit dem Wirtschaftsförderer und Konversionsbeauftragten Meikel Dörr. Dazu kam die Wahlkampfunterstützung der CDU. Fabian Berger begrüßte die gute Zusammenarbeit mit der CDU Walldürns, der Fraktion und des Bürgermeisters.

Bürgermeister Markus Günther dankte dem alten und neuen Vorstand für das Engagement, die Kandidatensuche und die Wahlkampforganisation.



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