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Leuchtturmprojekt der Firma Leiblein wird vom Bund gefördert

Staatssekretär für Bildung und Forschung Dr. Michael Meister besuchte mit Bundestagsabgeordneter Nina Warken die Firma Leiblein

RNZ 06.09.2021, 06:00 Uhr

Dr. Michael Meister (im schwarzen Anzug mit Krawatte), Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, besuchte in Begleitung der Bundestagsabgeordneten Nina Warken die Firma Leiblein. Organisiert hatte das Treffen der CDU-Gemeindeverband Hardheim. Foto: Adrian Brosch

Hardheim. (adb) Einen Tag voller Begegnungen und Eindrücke hatte am Freitag der CDU-Gemeindeverband Hardheim organisiert: In Begleitung von der Direktkandidatin und Bundestagsabgeordneten Nina Warken (Tauberbischofsheim) besuchte zunächst Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Meister (Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung) das Rathaus, ehe man das örtliche Traditionsunternehmen Leiblein besichtigte.

Beim Empfang im Amtszimmer von Bürgermeister Volker Rohm kam eine interessante Begebenheit zur Sprache: So war der erstmals 1994 in den Bundestag eingezogene Unionspolitiker Dr. Michael Meister vor seiner politischen Karriere bei der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA) tätig gewesen, was Bürgermeister Rohm als indirekte Verbindung zum Hardheimer Weltraumpionier Walter Hohmann bezeichnete.

So war Gesprächsstoff gegeben – auch über die eigenen Probleme des ländlichen Raums wie die ärztliche Versorgung. Diese sei in und um Hardheim durch das Krankenhaus zwar gegeben, doch müsse man weiterhin junge Ärzte auf das Land locken. Auch Dr. Michael Meister sprach von der Wichtigkeit einer „zeitlich und räumlich gut erreichbaren Gesundheitsversorgung“ und verglich die Situation vor Ort mit der Lage seines eigenen Wahlkreises Bergstraße. Nachdem sich der Staatssekretär in das Goldene Buch der Gemeinde Hardheim eingetragen hatte, brach der Tross zur Firma Leiblein auf. Bürgermeister Rohm dankte noch dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Dr. Ingo Großkinsky für die gute Organisation.

Im Hause Leiblein empfingen Geschäftsführer Christian Leiblein und Dr. Thomas Hess die Gruppe. Sie wiesen auf die Geschichte der Firma hin: 1953 von Wagenbauer Otto Leiblein gegründet, erarbeite der mittelständische Familienbetrieb seit 1988 innovative und energieeffiziente Technologien zur Prozesswasser- und Kühlschmierstoffaufbereitung und gilt als Experte im Bereich der Fest/Flüssig-Trennung. Mit ständiger Weiterentwicklung und Optimierung der Prozesse, kombinierbaren Komponenten und Mietgeräten zur Durchführung von Pilotprojekten biete Leiblein flexible Lösungen an.

„Insbesondere in Zeiten des Klimawandels brauchen wir solche Unternehmen, die zum Umweltschutz und nachhaltigem Wirtschaften beitragen“, betonte CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Dr. Großkinsky. Bundestagsabgeordnete Warken bekräftigte dies und hob hervor, dass mit der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gerade ein Projekt der Firma Leiblein ein Leuchtturmprojekt darstelle. Jenes Projekt hört auf den Namen „Eop-Watech“ und verfolgt das Konzept spezialisierter Müllschlackenaufbereitung: Derzeit landen gut 90 Prozent der Schlacke auf Deponien, während die restlichen zehn Prozent aufbereitet werden. Ziel des Projekts sei es, diese Zahlen umzukehren. Nicht zuletzt an diesem Projekt zeige sich die bemerkenswerte Innovationskraft mittelständischer Familienunternehmen, wie Staatssekretär Dr. Michael Meister lobte. „Hier gilt es, Mut aufzubringen. Unser Ansinnen ist es, gerade diese kleinen mittelständischen Unternehmen mit einem speziellen Förderrahmen, Förderprojekten und mit der steuerlichen Forschungs- und Entwicklungsförderung zu unterstützen.“

Ein weiteres Schwerpunktthema war die energieeffiziente Meerwasserentsalzung zur Wasserstoffgewinnung. Christian Leiblein teilte die Ansicht von Nina Warken und Dr. Michael Meister, die in diesem Bereich enormes Potenzial sehen. Auch Leiblein beschäftige sich mit der Thematik, richte jedoch den Fokus eher auf Spezialbereiche, bei denen man das Alleinstellungsmerkmal habe.

Beeindruckt zeigte sich Meister von der Ausbildungsquote und der guten Fachkräfteversorgung. Wie Dr. Thomas Hess einräumte, gebe es zwar Bedarf an Handwerkern und insbesondere Schweißern, aber derzeit noch keine größeren Probleme bei der Personalgewinnung. Künftig wolle man die Kooperation mit Schulen weiter ausbauen. Dr. Meister fügte an, dass der Bund während der Corona-Pandemie versucht habe, die Unternehmen im Ausbildungsbereich mit verschiedenen Maßnahmen zu unterstützen.

Eine größere Baustelle liege im Bereich der Rohstoffe. Man habe während der Pandemie aufgrund der Verdeckungstiefe des Unternehmens keine Projekte verschieben müssen, doch die Rohstoffknappheit sei auf der Zukaufs Seite enorm zu spüren.

Bei der Diskussion der Teilnehmer wurden auch die positiven Effekte der Pandemie angesprochen. Durch Corona wurde die Digitalisierung im Unternehmen massiv ausgebaut, was der Digitalisierung von Fertigung und Schnittstellen zu anderen Firmen zuteil komme. „Allerdings kommen hierbei natürlich die Themen Datenschutz und Cyberkriminalität auf. Angriffe von außen sind immer ein Aspekt, den es zu beachten gilt“, merkte Leiblein an. Meister hob in diesem Zusammenhang den notwendigen Innovationsschub seines Ministeriums hervor und verwies auf die milliardenschwere finanzielle Förderung im digitalen Bereich der Schulen, Weiterbildung und Ausbildung.

Beim Rundgang durch das Unternehmen bekamen die Anwesenden dann einen intensiveren Einblick in die Produktion.

In ihren Schlussworten bedankte sich Nina Warken bei Staatssekretär Dr. Michael Meister für seinen Besuch und unterstrich die Notwendigkeit der finanziellen Unterstützung für innovative Unternehmen, welche – wenngleich tief verwurzelt in der Region – national eine absolut notwendige Stellung einnähmen.

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Wahlergebnis Gemeinderatswahlen
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CDU-Gemeindeverband Hardheim: Anerkannte Persönlichkeiten wollen die Gemeinde weiter voranbringen Kandidaten für die Gemeinderatswahl nominiert

Fränkische Nachrichten 25.03.2019


Politischer Frühschoppen in Rütschdorf – Gut besuchte Veranstaltung

Rütschdorf. Beim politischen Frühschoppen der CDU-Hardheim im Schützenhaus in Rütschdorf begrüßte deren Vorsitzender Markus Weniger eine sehr große Anzahl  Interessierter – die Zahl der Teilnehmer entsprach einem Viertel der Einwohner der Hardheimer Höhengemeinden – vor allem Bundestagsabgeordneter Alois Gerig, der über die aktuellen, politischen Herausforderungen informierte. MdB Gerig stellte neben seiner politischen Arbeit für seinen Wahlkreis und das Land ein breites Spektrum derzeitiger Vorrangthemen vor. Die Wirtschafts- und Finanzpolitik, die Arbeits- und Sozialpolitik, die Politikfelder Bildung, Familien, Energie, Verbraucherschutz und Landwirtschaft bildeten Schwerpunkte.
„Rund jede zweite Woche bin ich in Berlin – in den Sitzungswochen des Bundestages vertrete ich in der Hauptstadt die Interessen meines Wahlkreises“, so Alois Gerig, „um in Berlin an Lösungen arbeiten zu können, muss ich wissen, wo daheim der Schuh drückt. Deshalb ist es mir wichtig, als Abgeordneter nahe bei den Menschen zu sein – in der sitzungsfreien Zeit nutze ich, so wie jetzt, jede Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen“.

Die politischen Parameter stünden nach Gerig günstig, die Bilanz sei positiv, Deutschland stehe hervorragend da. Die Beschäftigung befinde sich auf Rekordniveau, im Aufschwung der letzten Jahre stiegen Löhne und Renten, ein ausgeglichener Haushalt rückt in greifbare Nähe.

„Diesen Kurs müssen wir fortsetzen, Angela Merkel als Bundeskanzlerin sei Garant dafür.“

Deutschland brauche eine stabile Währung, um wirtschaftlichen Erfolg und die damit verbundene positive Lage am Arbeitsmarkt zu sichern. Die schwierigen Entscheidungen zur Sicherung der Stabilität des Euros und der EU habe größten Einsatz und wichtige Weichenstellung erfordert, brauche auch künftig hohe Wachsamkeit und sei die Basis für Frieden und Wohlstand.

Alois Gerig als Obmann für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie als Vorsitzender des CDU-Landesfachausschusses „Ländlicher Raum“ machte deutlich, dass die CDU als Anwalt der Menschen im ländlichen Raum mehr denn je einstehen müsse, dass dieser nicht durch die Politik der grün-roten Landesregierung mehr und mehr ausblute. Viele Entscheidungen gehen gegen die ländlichen Räume und schaden den Landkreisen massiv.  So seien der Abzug der Polizeidirektion, die Grundbuchamtsentscheidung, keine Investitionen im Straßenbau  und vieles andere mehr, schwere Schläge gegen den Neckar-Odenwald-Kreis gewesen, die man nicht akzeptieren dürfe. Der ländliche Raum gerate auch bei der derzeitigen Schulpolitik in Gefahr. Er lebt von dezentralen Strukturen und von einer guten Versorgung vor Ort. Dies sei besonders im Bildungssektor von größter Wichtigkeit. Man dürfe mit unseren Kindern keine schulischen Experimente durchführen, so Gerig , wie dies momentan geschehe.“
Die Energiepolitik mit ihren Schwerpunkten Energiewende, Energieeffizienz, Energiesparen, erneuerbare Energien seien Chance für Deutschland, für den ländlichen Raum und für die Landwirtschaft. Importe von Gas und Öl gehen bereits zurück, die Energiewende –  gerade bei Wind, Wasser u. Biomasse  –  findet im ländlichen Raum statt, die Ressourcen sind zum Wohl der Bürger in regionale Wertschöpfung umzumünzen.
Die Agrarpolitik stehe vor neuen Herausforderungen. Rahmenbedingungen werden neu  justiert, Strukturausgleiche hinterfragt und überarbeitet. Nach wie vor sei die bäuerliche Landwirtschaft Garant für die Erhaltung unserer Kulturlandschaft. Einer Industrialisierung und Spekulationsgeschäften, gerade in den neuen Bundesländern, aufgrund höherer Weltpreise, neuer Produktionsbereiche und übergroßer Flächen müsse nachhaltig entgegengewirkt werden. Dabei sei der Verbraucher und die regionale Unterstützung besonders gefordert.


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