Sie sind hier: Home » Aktuelles » Presse-Archiv

Presse-Archiv

CDU-Kandidaten in Hettingen und Rinschheim

Am 24.05.2019 besteht die Gelegenheit die Kandidaten der CDU-Liste für die Gemeinderats- und Kreistagswahl kennen zu lernen. Ab 19.30 Uhr in Hettingen im Gasthaus „Zur Wanderlust“ und ebenfalls ab 19.30 Uhr in Rinschheim im Gemeindesaal. Für Fragen stehen die Kandidaten auch gerne zur Verfügung.

CDU-Kandidaten in Waldhausen und Bödigheim

Am 23.05.2019 besteht die Gelegenheit die Kandidaten der CDU-Liste für die Gemeinderats- und Kreistagswahl kennen zu lernen. Ab 19.30 Uhr Waldhausen im Gasthaus „Zum Stern“ und ebenfalls ab 19.30 Uhr in Bödigheim im Jugendhaus. Für Fragen stehen die Kandidaten auch gerne zur Verfügung.

CDU-Kandidaten in Einbach, Oberneudorf und Hollerbach

Am 22.05.2019 besteht die Gelegenheit die Kandidaten der CDU-Liste für die Gemeinderats- und Kreistagswahl jeweils ab 19.30 Uhr kennen zu lernen. Einbach: Floriansstübchen, Oberneudorf: Gaststätte Kegelbahn und Hollerbach: Schulsaal. Für Fragen stehen die Kandidaten auch gerne zur Verfügung.

CDU-Kandidaten in Buchen und Hainstadt

Am 21. Mai 2019 besteht die Gelegenheit die Kandidaten der CDU-Liste für die Gemeinderats- und Kreistagswahl kennen zu lernen. Ab 19.30 Uhr in Buchen in den Geschäftsräumen von „Hand in Hand“, Walldürner Straße 5 und ebenfalls ab 19.30 Uhr in Hainstadt im Gasthaus „Zum Schwanen“. Für Fragen stehen die Kandidaten auch gerne zur Verfügung.

Junge Union Buchen: Wir sind Buchen Mitte – auch in Berlin!

Lukas Schäfer mit Alois Gerig, MdB

Kommunalpolitisches Gespräch mit Alois Gerig MdB am 16.03.2019

Zu einem kommunalpolitischen Gespräch trafen Wahlkreisabgeordneter Alois Gerig MdB und Lukas Schäfer, Vorsitzender der Jungen Union Buchen am 16.03.2019 zusammen und sprachen über aktuelle Themen der Bundespolitik. Dabei ging es neben deren Auswirkungen auf die Kommunalpolitik im ländlichen Raum auch besonders um jugendrelevante Themen. Die Junge Union versteht sich als Sprachrohr für alle politikinteressierte Jugendliche und junge Erwachsene in Buchen.

Junge Union: Herr Gerig, die Menschen in Buchen und der Region haben Angst um ihre Krankenhäuser. Momentan stünden die Neckar-Odenwald-Kliniken ohne massive Zuschüsse aus der Kreisumlage bereits vor dem Aus. Was ist die Antwort aus Berlin auf die Finanzlücken in der Grund- und Regelversorgung vor Ort?

Gerig: Grundsätzlich ist uns klar, dass wir in den ländlichen Regionen immer eine andere Förderstruktur brauchen, als in den Ballungszentren. Genauso ist es bei der medizinischen Nahversorgung. Im Grunde ist mittlerweile auch in der Bundesregierung allen klar, dass es ein Standortfaktor ist, die medizinische Nahversorgung auf der Fläche zu erhalten und dass es nicht damit getan ist, zur Rationalisierung einfach kleinere Kliniken zu schließen. Ich weiß, dass wir seit Jahren einen großen Zuschussbedarf haben. Gar nicht so einfach für einen Landkreis, der finanziell auch nicht auf Rosen gebettet ist, aber es gibt viele kleine Stellschrauben wo wir dafür kämpfen, dass die Zukunft der medizinischen Versorgung in den ländlichen Regionen gesichert ist.

Junge Union: Dürfen unsere Landwirte nach dem Rekordsommer 2018 auch künftig auf unbürokratische Dürrehilfe hoffen oder muss sich im Zuge der Klimaanpassung etwas Grundlegendes in der Landwirtschaftspolitik ändern?

Gerig: Da muss sich auch grundlegend etwas ändern. Ich befürchte sehr, dass die Wetterkapriolen zunehmen werden. Die Landwirte sind natürlich, wie auch die Forstwirtschaft, in hohem Maße Betroffene. Deswegen ist uns daran gelegen, dass wir nicht permanent mit Nothilfen kommen müssen, sondern die Förderstrukturen für die Landwirtschaft entsprechend umzubauen. Aktuell gehen die Überlegungen in Richtung eines Versicherungssystems. Landwirte können sich jetzt schon gegen Hagel und starken Sturm absichern, aber nicht gegen Dürre. Das muss ausgeweitet werden, sonst wird der Strukturwandel noch schneller voranschreiten als bisher.

Junge Union: Seit der Veröffentlichung der Krefelder Studie wird viel über den massiven Insektenschwund gesprochen. Was muss geschehen um diesen aufzuhalten?

Gerig: Wir müssen diese Situation ernst nehmen. Man hat hier aber zu schnell die Landwirtschaft als Alleinschuldige ausgemacht. Das wird dem ganzen Problem bestimmt nicht gerecht. Zum Insektenschwund trägt auch bei, dass wir in Deutschland täglich fast 70 ha forstwirtschaftliche und insbesondere landwirtschaftliche Fläche verlieren. Es trägt auch dazu bei, dass die Städte durch Lichtverschmutzung immer heller werden. In der Landwirtschaft findet schon seit ein paar Jahren ein Umdenken statt. Wir haben gerade hier in unserer Region mehr Blühflächen durch die Landwirtschaft geschaffen als in anderen Teilen Deutschlands. Die Förderpolitik muss weiter konsequent dahin umgebaut werden, dass wir für Ausgleichszahlungen mehr Ökologisierung von den Landwirten einfordern. Mehr Biodiversität erreichen wir am besten, wenn wir weiterhin auch bäuerlichen Familienbetrieben eine wirtschaftliche Grundlage bieten. Es sind aber alle Bürger gefragt. Wir sehen heute in vielen Neubaugebieten, dass da Steinwüsten statt Grünflächen geschaffen werden.  Auch ein bisschen gezielter einkaufen hilft:  regionale, hochwertigere Produkte kaufen. Wie in Bayern das Kreuz beim Volksbegehren machen, das reicht nicht aus.

Junge Union: Wer nicht gleich Angst vor dem Ende des Föderalismus hat, der befürwortet den beschlossenen Digitalpakt zur Digitalisierung der Bildung in Deutschland. Reichen diese 5 Milliarden oder wird man da noch nachlegen müssen?

Gerig: Fünf Milliarden Euro sind verdammt viel Geld und wir haben ja in den letzten Jahren die Infrastruktur für das Breitband schon sukzessive erweitert. Es gibt mittlerweile viele Schulen, die ohnehin bereits das Glasfaser im Haus haben und wenn wir uns auf die konzentrieren, die es eben noch nicht haben und der Bund diese fünf Milliarden Euro für ein originäres Geschäft der Länder ausgibt, dann ist das ganz gewaltig. Man hat im Vermittlungsausschuss eine Einigung erreicht, dass wir das föderale System nicht aufgeben wollen und werden und dass die Länder da mitbestimmen können. Für mich ist wichtig, dass diese Fördermittel tatsächlich zielgenau an allen Schulen ankommen.

Junge Union: Wie antwortet die Bundespolitik auf die Schülerinitiative „Fridays for Future“?

Gerig: Die Antwort muss sein, unser Bemühen noch zu verstärken, die Klimaziele zu erreichen. Wir müssen zwar als exportabhängiges Land auch den internationalen Wettbewerb im Blick behalten. Aber wir müssen weiter dafür kämpfen, um die Erhöhung der Temperatur einzudämmen. Es wird schwierig sein, die Klimaziele zu erreichen, die ja immer wieder aufgeweicht werden. Eine Bewegung von hunderttausenden von Schülern, das ist aber schon eine, die ernst genommen wird. Ich finde es in Ordnung und es wird uns als verantwortliche Politiker motivieren, noch stärker voranzugehen bei diesem Thema.

Junge Union: Jugendliche sehen sich oft dem Vorwurf des politischen und gesellschaftlichen Desinteresses ausgesetzt. Nehmen Sie die junge Generation heute als besonders desinteressiert wahr, gerade auch im Rückblick auf Ihre eigene Jugendzeit?

Gerig: Nein, die Jugend ist heute bestimmt genauso politisch interessiert oder wenig interessiert, wie das zu meiner Jugend der Fall war. Trotzdem sage ich, man muss die politischen Debatten auch in die Schulen hineinführen.  Es erschreckt und ärgert mich immer wieder, wenn ich Schulklassen in Berlin zu Besuch habe, wenn diese überhaupt nicht auf das politische Fachgespräch mit ihrem Wahlkreisabgeordneten vorbereitet sind. Es gibt ganz viel Unterrichtsmaterial und wir veranstalten jährlich den sogenannten Europatag. Ich werde auch dieses Jahr wieder an eine Schule gehen, um dort mit den Schüler über die Situation und die Zukunft Europas zu reden. Es ist so wichtig im Hinblick auf die stattfindenden Kommunal- und Europawahlen, dass man wählen geht. Darüber muss in den Schulen noch mehr gesprochen werden, damit man Schüler dafür sensibilisiert.

Junge Union: Lieber Herr Gerig, wir danken Ihnen vielmals für das Gespräch und Ihre Zeit. (Das Gespräch führte Vorsitzender Lukas Schäfer)

Auch der Flyer zur Kreistagswahl steht zum Download bereit:

Bitte folgenden Link nutzen:

https://www.dropbox.com/s/y17v80etkzfl4dp/Flyer%20Kreistagswahl%202019%20Druckversion.pdf?dl=0


Stadt- und Gemeindeverbände der CDU Neckar-Odenwald online:

CDU Adelsheim CDU Elztal CDU Obrigheim CDU Walldürn
CDU Aglasterhausen CDU Hardheim CDU Ravenstein CDU Zwingenberg
CDU Billigheim CDU Haßmersheim CDU Schwarzach
CDU Buchen CDU Mosbach CDU Waldbrunn
© 2018 CDU Buchen – Kreisverband Neckar-Odenwald | Login