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Familientag des CDU Gemeindeverbandes

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Geschrieben am 21.09.15 in Kategorie Allgemein

Familienwandertreff des CDU-Gemeindeverbands Hardheim:

Bürger fühlen sich überfahren / „Keine Berücksichtigung der speziellen Situation in der Erftalgemeinde“

Harsche Kritik an der schlechten Informationspolitik

HARDHEIM. Reger Beteiligung erfreute sich am Samstag der Familienwandertreff

des CDU-Gemeindeverbands Hardheim. Die überraschend schnelle Einweisung von 300 Asylbewerbern in die Carl-Schurz- Kaserne lieferte hierbei Gesprächs und Diskussionsstoff.

„Auf den Spuren der Ritter“

Unter Leitung von Jörg Schwab, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands, ging die kurze Wanderung zur Burgruine Schweinberg. Alois Horn referierte vor Ort zum Thema „Auf den Spuren der Schweinberger Ritter“. Zurück in der Bauernstube Mohr befasste sich Markus Weniger, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands, mit der Situation der Hardheimer Schule. Er unterstrich die Notwendigkeit, der Realschule ebenso eine Zukunft zu geben wie dem Hardheimer Krankenhaus.

Des Weiteren sah Weniger auch die Notwendigkeit gegeben, sich bei der Thematik „Asyl“ insbesondere mit der gewaltigen Zahl der Flüchtlinge allgemein und auch in Hardheim auseinanderzusetzen. Thematisiert wurde vor allem die über die

Köpfe der Hardheimer hinweg getroffene Entscheidung zur Unterbringung von zunächst weiteren 300 Asylbewerbern in der Carl-Schurz- Kaserne. Die miserable Stimmung vieler Hardheimer in dieser Angelegenheit könne in Anbetracht des Vorgehens der zuständigen Instanzen und der daraus resultierenden Behandlung der Erftalgemeinde keinesfalls übersehen werden.

Man wolle hier den Worten des Fraktionsvorsitzenden Guido Wolf Folge leisten: „Wenn wir die Sorgen nicht ernst nehmen und mit den Menschen darüber reden, tun dies andere, und zwar auf eine andere Art, als dies gut ist für unser Land.“

Klare Antworten gefordert

Dementsprechend wurde die Forderung nach schnelleren Verfahren in den Erstaufnahmestellen und nach klaren Antworten an diejenigen betont, die „lediglich aus wirtschaftlichen Gründen zu uns kommen“.

Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer kritisierte das Vorgehen der Verantwortlichen. Die Zuweisung der großen Zahl von Flüchtlingen geschehe ohne Berücksichtigung der Hardheimer Situation mit bereits über 300 Asylbewerbern in der früheren amerikanischen Kaserne. Der Zustrom, so die Kommentare, bedürfe einer sorgfältigen Kontrolle und einer zufriedenstellenden Lösung für beide Seiten. Auch die geplante Errichtung von Windrädern im Gebiet „Kornberg/ Dreimärker“ erregte im Kreis des Wandertreffs viele Gemüter. ZA


CDU-Kreisverband Neckar-Odenwald Bundestagsabgeordneter Alois Gerig Landtagsabgeordneter, Minister Peter Hauk
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